Die Liebe zur Flöte
Es ist die Geschichte einer Musikgruppe, die einen kometenhaften Aufstieg erfahren
hat. Hanns Slayer, seines Zeichens Gründer der legendären Original
Oberkreuzberger, wird Mitte der 1960er Jahre in Berlin Kreuzberg in ärmliche
Verhältnisse geboren. Schon früh offenbart sich Slayers Liebe zur
Musik, als er vierjährig von der Großmutter die erste Blockflöte
geschenkt bekommt. Später möchte er seine Leidenschaft beruflich intensivieren,
scheitert aber an den rigiden Aufnahmeprüfungen einschlägiger Konservatorien.
So erfolgt 1991 die Gründung des Grindchors. Slayer kann den genialen MC
Westbemme sowie acht weitere begnadete Musiker für das Projekt gewinnen
eine selbstschöpferische Melange, deren musikalisches Schaffen sich
fortan nur in Superlativen beschreiben lässt.
Trendsetter
Den Karrieredurchbruch schafft das Nasenflötenorchester 1998 mit ihrer
unikalen Version von "Zorbas the Greek", die auf den amerikanischen
Billboardcharts einschlägt wie eine Bombe. Das Konzept des Grindchors (eigenwillige
Interpretation früherer Hits mit Ohrwurmcharakter) wird zum Vorbild für
unzählige Bands und löst zugleich den Boom für Remakes und Cover-Versionen
in Bereich der Populärmusik aus. Musiklegenden wie Blue ("Sorry seems
to be the hardest word"), Westlife ("Uptown-Girl") und die Hermes
House Band ("Country Roads") zitieren das Original Oberkreuzberger
Nasenflötenorchester als geistigen Vater ihres musikalischen Schaffens.
Der Weg zum Erfolg durch Perfektion
Dabei profitiert das Ensemble sicher von der Charakteristik ihres aparten Musikinstruments,
das sich bis zum Durchbruch des Grindchors mit eher mäßiger Beachtung
seitens der Musikwelt zufrieden geben musste: die Nasenflöte.
Ursprünglich bei den Andenhirten Südamerikas beheimatet, handelt
es sich dabei technisch um eine Instrument, das austretende Luftverwirbelungen
als künstlicher Kanal zwischen den Hohlräumen des Rachens und der
Nase mit einer schmalen Öffnung schneidet. Eigens baute die Firma "Hohner"
eine Flöte nach den Vorstellungen Slayers, mittlerweile eines der meistverkauften
Musikinstrumente der Welt. Der voluminöse Klang und die exorbitante Resonanz
der Flöte begeistern Fans gleichermaßen, ob in Asien, Europa oder
Amerika.
Go for it, Grindchor!
Das Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester ist ein Stück lebende
Musikgeschichte. Mehr als 900 Titel hat es interpretiert und über 30 Millionen
Tonträger verkauft. Ihre größten Triumphe bedeuteten den Berlinern
nach eigenen Angaben ihr hochgelobtes Gastspiel bei den Luzerner Musikfestwochen
im Sommer 1997 und schließlich die Auszeichnung zur `Diamantenen Nachtigall´
als "erfolgreichste und beliebteste Gruppe international".
Höchste Zeit, all die großen Erfolge auf einer Best-Of-CD zu vereinen,
auf die Fans und Freunde so lange gewartet haben. "Stille Tage in Rüsselsheim"
bietet ein Repertoire von 19 Musikstücken, die von Bach-Kompositionen bis
zu zeitgenössischem Liedgut reichen. Als kleines Schmankerl überraschen
die Original Oberkreuzberger am Ende der CD mit einem exquisiten Bonustrack.
Virtuos überzeugt der Grindchor besonders mit der gelungenen Interpretation
von "je t`aime moi non plus", die echte Gänsehautschauer hervorruft.
Begleitet wird das Nasenflötenorchester von einer Reihe hochkarätiger
Musiker wie Sheila Harrod, Hermann Halb und Harry Rowohlt. Ein Meisterwerk,
ein Muss für jede gutsortierte CD-Sammlung.
"Stille Tage in Rüsselsheim"
* Das Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester: Der Grindchor
Erhältlich nur bei www.Zweitausendeins.de
Bestellnummer 14725
1. April 2004
DENKmal, Anne Bernard